Orte der Sieben Sendschreiben und die Stätte der Ökumenische Konzil Kirchen - 01/ 8 Tage


Auf dem Fundament des Glaubens: Die Sieben Gemeinden und die Ökumenischen Konzile

Eine Reise zum Herzschlag der frühen Christenheit. Diese Reise widmet sich den zwei zentralen Säulen unserer Kirchengeschichte: Den Sieben Sendschreiben der Offenbarung und den Ökumenischen Konzilen, die das Fundament des christlichen Dogmas legten.

  • Ein Erbe von Weltrang: Es ist ein faszinierendes Zeugnis der Geschichte, dass alle ersten sieben Ökumenischen Konzile auf dem Boden der heutigen Türkei stattfanden. Wir besuchen die historischen Schauplätze dieser wegweisenden Versammlungen:

    • Nicäa (Iznik): 325 (I. Konzil) und 787 (VII. Konzil)

    • Konstantinopel (Istanbul): 381 (II. Konzil), 553 (V. Konzil) und 680 (VI. Konzil)

    • Ephesos (Efes): 431 (III. Konzil)

    • Chalcedon (Kadıköy): 451 (IV. Konzil)

  • Ihre Route durch die Geschichte: Unsere Reise beginnt in der majestätischen Stadt am Bosporus. Von dort führt uns der Weg in den Südwesten, über die sagenumwobene Stadt Troja direkt hinein in das biblische Kernland der Sendschreiben. Wir besuchen die Stätten von Pergamon, Smyrna und Ephesos, wandeln durch Sardes und Philadelphia und erkunden Laodizea sowie Thyatira. An jedem dieser Orte begegnen uns die Worte der Heiligen Schrift (u.a. Offb. 1-3; Apg. 18-20; Kol. 4) in einer Unmittelbarkeit, die nur das Erleben vor Ort ermöglichen kann.

  • Eine Reise für die Seele: Am Ende dieser Tage werden Sie nicht nur antike Ruinen gesehen haben. Sie werden in der Lage sein, sich in die frühchristlichen Verhältnisse zu versetzen und die Herausforderungen der ersten Gemeinden besser zu verstehen. In einem friedlichen und würdevollen Umfeld bieten wir Ihnen den Raum, Ihren Glauben zu reflektieren, gemeinsam zu beten und die Wurzeln Ihrer Identität neu zu entdecken.

Geistlicher Impuls

 

„Gedenke nun, woraus du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!“ (Offenbarung 2,5).

 

 

Die Steine von Ephesos oder die Mauern von Nicäa sind stumme Zeugen eines lebendigen Ringens um die Wahrheit. Diese Reise ist eine Einladung, nicht nur in die Vergangenheit zu blicken, sondern die „erste Liebe“ zum Evangelium in unserem eigenen Leben neu zu entfachen. Wenn wir an den Orten stehen, an denen das Glaubensbekenntnis formuliert wurde, verbinden wir uns mit Millionen von Christen über die Jahrhunderte hinweg. Es ist ein Weg der Rückbesinnung und der geistlichen Erneuerung.


Reiseverlauf

1. Tag: Anreise nach Istanbul - Hoş geldiniz im Zentrum der Konzile!

Willkommen in der Stadt auf zwei Kontinenten.

Ihre Reise beginnt in Istanbul, dem historischen Konstantinopel, wo gleich vier der sieben Ökumenischen Konzile Kirchengeschichte schrieben. Hier schlägt das Herz der byzantinischen Christenheit.

  • Empfang und Einstimmung: Nach Ihrer Landung am Flughafen werden Sie persönlich von Ihrem fachkundigen und ortsansässigen Reiseleiter von "PASSION" Reisen Türkei begrüßt.

  • Transfer: Eine kurze Fahrt bringt Sie zu Ihrem Hotel im Raum Istanbul, wo Sie Ihr Quartier für den ersten Teil der Reise beziehen.

  • Reiseauftakt: Beim alkoholfreien Begrüßungscocktail lernen Sie die Reisegruppe kennen. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen eine detaillierte Einführung in die kommenden Tage – von den geschichtsträchtigen Konzilsstätten im Norden bis zu den Sieben Gemeinden im Süden.

Geistlicher Impuls

„Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18,20).

Konstantinopel war über Jahrhunderte das geistige Zentrum, in dem Gläubige zusammenkamen, um die Grundlagen unseres Glaubens zu formulieren. Wenn wir heute diese Reise beginnen, treten wir in die Fußstapfen der Kirchenväter. Wir sind nicht nur als Touristen unterwegs, sondern als eine Gemeinschaft, die nach den Wurzeln ihrer Identität sucht. Möge dieser erste Abend in der Stadt am Bosporus uns öffnen für die Begegnungen und Erkenntnisse, die Gott auf diesem gemeinsamen Weg für uns vorbereitet hat.


Logistik des Tages:

  • Tagesetappe: ca. 20 km.

  • Themen: Ankunft, Gemeinschaftsbildung, Einführung in die Konzilsgeschichte.

  • Unterkunft: Abendessen und Übernachtung im Hotel in oder bei Istanbul.

1. Tag: Anreise nach Istanbul - Hoş geldiniz im Zentrum der Konzile!
1. Tag: Anreise nach Istanbul - Hoş geldiniz im Zentrum der Konzile!


2. Tag: Konstantinopel – Die Stadt der Kaiser und Konzile

Byzanz, Konstantinopel, Istanbul: Drei Namen, eine Geschichte.

Heute tauchen wir tief in das Herz des antiken Konstantinopels ein und besuchen die Orte, an denen Kaiser Geschichte schrieben und die Kirche ihre Dogmen formulierte.

  • Symbole göttlicher und weltlicher Macht: Wir bestaunen die Hagia Sophia, die „Kirche der Göttlichen Weisheit“, die über tausend Jahre das größte Gotteshaus der Christenheit war. Auf dem antiken Hippodrom-Platz sehen wir Kunstschätze aus drei Jahrtausenden, darunter den ägyptischen Obelisken und die Schlangensäule aus Delphi.

  • Glanz des Orients im Topkapı Palast: Wir erkunden das Gelände des Topkapı Serails. Im ersten Hof besuchen wir die historisch bedeutsame St. Irenen-Kirche, den Sitz des 2. Ökumenischen Konzils. Wir besichtigen die Schatzkammern und die heiligen Reliquien inmitten prächtiger Lustpavillons.

  • Christliche Kostbarkeiten und antike Mauern: Im Blachernen-Viertel bewundern wir die weltberühmten byzantinischen Mosaike der Chora-Kirche (Kariye), einen künstlerischen Höhepunkt der Spätbyzanz. Den Abschluss bilden die gewaltigen Stadtmauern, die Konstantinopel über Jahrhunderte schützten.

  • Kulinarischer Ausklang: Am Abend besteht die Möglichkeit, in einem typischen Restaurant die Vielfalt der türkischen Grillkunst zu entdecken (optional vor Ort buchbar).

Geistlicher Impuls

„Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.“ (Psalm 36,10).

Die Hagia Sophia und die St. Irenen-Kirche sind mehr als nur architektonische Meisterwerke; sie sind Zeugen eines Ringens um die Wahrheit. In der „Göttlichen Weisheit“ suchten die Väter der Kirche nach Worten für das Unfassbare. Wenn wir vor diesen gewaltigen Mauern stehen, werden wir daran erinnert, dass unser Glaube auf einem Fundament steht, das Generationen von Betern und Denkern vor uns gefestigt haben. Möge die Weisheit Gottes auch unseren heutigen Weg erleuchten.


Logistik des Tages:

  • Tagesetappe: ca. 20 km.

  • Themen: Byzantinische Architektur, Ökumenische Konzile, osmanische Residenzkultur.

  • Unterkunft: Übernachtung im Raum Istanbul.

2. Tag: Konstantinopel – Die Stadt der Kaiser und Konzile Byzanz, Konstantinopel, Istanbul: Drei Namen, eine Geschichte.
2. Tag: Konstantinopel – Die Stadt der Kaiser und Konzile Byzanz, Konstantinopel, Istanbul: Drei Namen, eine Geschichte.


3. Tag: Troja und der Ruf nach Europa

Von den Ufern des Marmarameeres auf den Boden Anatoliens. Nach dem Frühstück führt uns der Weg zügig entlang des Marmarameeres bis Gallipoli oder Eceabat. Mit der Fähre setzen wir nach Çanakkale über und betreten den historischen Boden Anatoliens.

  • Troja – Mythos und Geschichte: Nur kurze Zeit später erreichen wir Troja, die sagenumwobene Stadt Homers. Die verbliebenen Überreste sind stumme Zeugen von mindestens 5.000 Jahren Menschheitsgeschichte und laden dazu ein, über den Aufstieg und Fall großer Zivilisationen nachzudenken.

  • Alexandria Troas – Der Wendepunkt: Wir passieren die Gegend von Alexandria Troas. Dieser Ort ist für die Christenheit von zentraler Bedeutung: Hier empfing der Apostel Paulus seine Berufung nach Europa, als ihm im Traum ein mazedonischer Mann mit der Aufforderung erschien: „Komm herüber und hilf uns!“ (Apg. 16,9).

  • Über das Ida-Gebirge: Die Weiterreise führt uns über das beeindruckende Ida-Gebirge (Kaz Dağları) bis an die Küste nach Ayvalık.

Geistlicher Impuls

„Komm herüber und hilf uns!“ (Apostelgeschichte 16,9).

Während Troja uns an die heldenhaften, aber oft tragischen Kämpfe der Antike erinnert, weist uns Alexandria Troas auf einen ganz anderen Sieg hin: den Siegeszug des Evangeliums. Der Ruf aus Mazedonien markiert den Moment, in dem die christliche Botschaft die Grenze nach Europa überschritt. Auch wir sind heute Gerufene. Wenn wir durch diese geschichtsträchtige Landschaft reisen, dürfen wir uns fragen: Wo vernehmen wir in unserem Leben den Ruf, Grenzen zu überschreiten und dort zu helfen, wo unsere Unterstützung gebraucht wird?


Logistik des Tages:

  • Tagesetappe: ca. 520 km.

  • Themen: Antike Mythologie, Paulusreisen, Geographie der Ägäis.

  • Unterkunft: Abendessen und Übernachtung in oder bei Ayvalık.

3. Tag: Troja und der Ruf nach Europa
3. Tag: Troja und der Ruf nach Europa



4. Tag: Pergamon und Ephesus – Zentren der Offenbarung

Von der Akropolis des Zeus zur Metropole des Apostels Johannes.

Heute erkunden wir zwei der bedeutendsten Stätten der frühen Christenheit und der Antike. Unsere Reise führt uns zu den Gemeinden, an die sich die Sendschreiben der Offenbarung richteten.

  • Pergamon – Der Thron des Satans: In Bergama besuchen wir die Akropolis von Pergamon (Offb. 2,12). Wir besichtigen den Trajan-Tempel, das steilste Theater der hellenistischen Welt und das Fundament des Zeus-Altars, den die Bibel als „Thron des Satans“ bezeichnet (Offb. 2,13). Auf dem Weg sehen wir die „Rote Halle“, eine monumentale Backsteinbasilika, und besuchen das Asklepion, das antike Zentrum der Heilkunst.

  • Smyrna – Die Hafenmetropole: In Izmir (Smyrna; Offb. 2,8) nutzen wir die Gelegenheit für einen kurzen Aufenthalt und eine Schifffahrt, die uns ein beeindruckendes Gesamtbild der modernen Stadt und ihrer historischen Bedeutung als Hafenstadt bietet.

  • Ephesus – Die Stadt der Artemis und des Konzils: In Ephesus (Apg. 19,1) erleben wir eine der besterhaltenen Ruinenstätten weltweit. Wir wandern auf Marmorstraßen zur Celsus-Bibliothek und zum Hadrian-Tempel. Von besonderer kirchengeschichtlicher Bedeutung ist die Marienkirche, Tagungsort des 3. Ökumenischen Konzils (431 n. Chr.). Den Abschluss bilden die Johannes-Basilika mit dem Grab des Apostels sowie die Überreste des Artemis-Tempels, eines der sieben Weltwunder der Antike.

Geistlicher Impuls

„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“ (Offenbarung 2,7).

In Pergamon und Ephesus stehen wir vor den gewaltigen Zeugnissen antiker Macht und Religiosität. Der Pracht der Tempel und Theater stand die kleine Gemeinschaft der frühen Christen gegenüber, die oft unter großem Druck ihren Glauben lebte. Die Marienkirche in Ephesus erinnert uns daran, wie die Kirche um die rechte Lehre rang, während die Johannes-Basilika uns zur Treue bis zum Tod aufruft. Inmitten dieser Ruinen hören wir den Ruf der Sendschreiben neu: Standhaft zu bleiben in einer Welt, die sich oft nach anderen Göttern ausrichtet, und die „erste Liebe“ zum Evangelium nicht zu vergessen.


Logistik des Tages:

  • Tagesetappe: ca. 240 km.

  • Themen: Die Sieben Sendschreiben, Konzilsgeschichte, hellenistische Architektur.

  • Unterkunft: Abendessen und Übernachtung in oder bei Pamucak.

4. Tag: Pergamon und Ephesus – Zentren der Offenbarung Von der Akropolis des Zeus zur Metropole des Apostels Johannes.
4. Tag: Pergamon und Ephesus – Zentren der Offenbarung Von der Akropolis des Zeus zur Metropole des Apostels Johannes.


5. Tag: Sardes, Philadelphia & Laodicea – Das Erbe der Lydier und die Mahnung der Lauheit

Vom Reichtum des Krösus zu den weißen Terrassen von Pamukkale. Heute führt uns der Weg durch fruchtbare Täler zu weiteren bedeutenden Stätten der sieben Gemeinden aus der Offenbarung des Johannes. Wir erleben Orte, die einst Zentren der Macht und des Wohlstands waren.

  • Sardes – Die Stadt des Goldes: Wir besuchen Sardes, die einstige Hauptstadt des lydischen Reiches (Offb. 3,1-6). Berühmt durch Persönlichkeiten wie Krösus, war sie das Finanzzentrum, in dem die erste Münzprägung erfunden wurde. Wir besichtigen die beeindruckend restaurierte Synagoge, das Gymnasium und den monumentalen Artemis-Tempel.

  • Philadelphia – Die Stadt der Bruderliebe: Unser nächster Halt ist Philadelphia (Offb. 3,7). Die gewaltigen Säulenruinen der Johannes-Basilika aus dem 6. Jahrhundert zeugen noch heute von der einstigen Größe und Bedeutung dieser christlichen Gemeinde.

  • Laodicea – Reichtum und Geistliche Mahnung: Wir erreichen Laodicea (Kol. 4,13-16), eine wohlhabende Handelsstadt im Mäandertal. Die biblischen Worte an diese Gemeinde gehören zu den eindringlichsten der Offenbarung.

  • Hierapolis und Pamukkale: Den Abschluss des Tages bilden die weißglänzenden Kalksinterterrassen von Pamukkale und die antike Kurstadt Hierapolis. Die geografische Nähe zu Laodicea verdeutlicht die biblische Metapher: Das heiße Wasser von Hierapolis kommt in Laodicea nur noch lau an.

Geistlicher Impuls

„Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“ (Offenbarung 3,15-16).

In Sardes sehen wir den Glanz vergangenen Reichtums, in Laodicea die Warnung vor geistlicher Genügsamkeit. Das lauwarme Wasser, das wir heute in der Region sehen, diente Johannes als Bild für einen Glauben, der seine Kraft und Leidenschaft verloren hat. Philadelphia hingegen, die Stadt der „Bruderliebe“, erinnert uns an die Verheißung einer offenen Tür. In den Thermalquellen von Pamukkale dürfen wir über unseren eigenen Stand nachdenken: Brennen wir noch für die Botschaft oder sind wir in der Bequemlichkeit des Alltags lau geworden?


Logistik des Tages:

  • Tagesetappe: ca. 280 km.

  • Themen: Lydische Geschichte, die Sendschreiben an Sardes und Laodicea, antike Thermalmedizin.

5. Tag: Sardes, Philadelphia & Laodicea – Das Erbe der Lydier und die Mahnung der Lauheit
5. Tag: Sardes, Philadelphia & Laodicea – Das Erbe der Lydier und die Mahnung der Lauheit


6. Tag: Thyatira und die Wiege des Osmanischen Reiches

Von der Kunst des Knüpfens zur ersten Hauptstadt der Osmanen.

Heute verlassen wir das Hochland und wenden uns nach Norden. Wir begegnen dem Erbe der frühen Kirche und dem prachtvollen Beginn des Osmanischen Reiches in der "Grünen Stadt" Bursa.

  • Teppichknüpfkunst im Hochland: Auf 1.500 m Höhe besuchen wir eines der bedeutendsten Zentren der Teppichknüpfkunst. In einer Fachschule erhalten wir Einblicke in diese jahrtausendealte Tradition und können die Entstehung feinster Seidenteppiche beobachten – ein Handwerk, das Geduld und Präzision vereint.

  • Thyatira – Die Stadt der Purpurhändlerin: Wir erreichen Thyatira (Offb. 2,18), die letzte der Sieben Gemeinden auf unserer Reise. Bekannt als Zentrum des Handwerks und der Färberei, begegnen wir hier dem Andenken an Lydia, die Purpurhändlerin, die in Philippi die erste Christin Europas wurde (Apg. 16,14).

  • Bursa – Die grüne Stadt: Die Fahrt führt uns weiter nach Bursa, der ersten Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Wir besichtigen die Große Moschee (Ulu Camii) sowie die Grüne Moschee (Yeşil Camii) und die Grüne Türbe, deren türkisgrüne Fliesen zu den bedeutendsten Kunstschätzen der osmanischen Architektur zählen. Auch die Gräber der Staatsgründer Osman und Orhan stehen auf unserem Programm.

Geistlicher Impuls

„Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf.“ (Apostelgeschichte 16,14).

In Thyatira begegnen wir einer Gemeinde, der im Sendschreiben Liebe, Glaube und Geduld bescheinigt wurde, die aber auch zur Wachsamkeit gemahnt wurde. Das Bild der Teppichknüpfer, die Faden um Faden zu einem Ganzen fügen, erinnert uns an unser eigenes Leben: Viele einzelne Erfahrungen und Begegnungen werden durch Gottes Hand zu einem Kunstwerk verwoben. Wie bei Lydia darf Gott uns das Herz öffnen, damit wir inmitten von Tradition und Geschichte seine Gegenwart in unserem Alltag erkennen.


Logistik des Tages:

  • Tagesetappe: ca. 486 km.

  • Themen: Altes Kunsthandwerk, die Gemeinde von Thyatira, osmanische Reichsgründung.

  • Unterkunft: Abendessen und Übernachtung in oder bei Bursa.

6. Tag: Thyatira und die Wiege des Osmanischen Reiches Von der Kunst des Knüpfens zur ersten Hauptstadt der Osmanen.
6. Tag: Thyatira und die Wiege des Osmanischen Reiches Von der Kunst des Knüpfens zur ersten Hauptstadt der Osmanen.

7. Tag: Nicäa und Chalcedon – Das Fundament des Glaubensbekenntnisses

Von den Konzilskirchen am Iznik-See zurück an den Bosporus. Heute erreichen wir die Orte, an denen die christliche Weltkirche ihre wichtigsten dogmatischen Entscheidungen traf. Die Fahrt führt uns durch geschichtsträchtige Landschaften zurück in die Metropole Istanbul.

  • Nicäa (Iznik) – Ort der Einheit: Wir besuchen Iznik, das antike Nicäa. Die Stadt bewahrt bis heute ihren hellenistischen Grundriss mit gut erhaltenen Stadttoren und Ringmauern. Im Zentrum steht die Hagia Sophia von Nicäa. In dieser geschichtsträchtigen Kirche fand im Jahr 325 das 1. Ökumenische Konzil statt, das das Nicänische Glaubensbekenntnis formulierte. Auch das 7. Ökumenische Konzil (787 n. Chr.) wurde hier abgehalten.

  • Exil und Kunst: Wir erfahren mehr über die Zeit, als Nicäa nach dem vierten Kreuzzug (1204) zur Residenz der oströmischen Kaiser wurde. Zudem bewundern wir das Erbe der berühmten Iznik-Keramik, deren kunstvolle Fliesen die prächtigsten Bauten des Osmanischen Reiches schmücken.

  • Chalcedon (Kadıköy) – Die Stadt der Blinden: Bevor wir das europäische Ufer erreichen, besuchen wir Kadıköy, das antike Chalcedon. Hier fand im Jahr 451 das 4. Ökumenische Konzil statt. Wir sehen die Gegend, deren Mauern einst für den Bau der Aquädukte von Konstantinopel verwendet wurden.

  • Über den Bosporus: Die Überquerung der Bosporus-Brücke führt uns zurück nach Europa – in die einzige Stadt der Welt, die auf zwei Kontinenten liegt.

  • Kulinarischer Ausklang: Am Abend besteht die Möglichkeit, in einem Restaurant typisch türkische Fischspezialitäten zu genießen (optional vor Ort buchbar).

Geistlicher Impuls

„Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat...“ (Das Bekenntnis von Nicäa).

In der Hagia Sophia von Nicäa stehen wir auf dem Boden, auf dem die Kirche zum ersten Mal eine gemeinsame Sprache für ihr Heil fand. Hier rangen die Bischöfe um Worte, die die Gottheit Christi und die Einheit Gottes für alle Zeiten festhalten sollten. Es ist ein Ort der Vergewisserung: Unser Glaube ist nicht beliebig, sondern tief verwurzelt in der gemeinsamen Geschichte der Christenheit. Wenn wir über die Brücke zurück nach Konstantinopel fahren, tragen wir dieses Erbe der Einheit im Herzen mit uns.


Logistik des Tages:

  • Tagesetappe: ca. 215 km.

  • Themen: 1., 4. und 7. Ökumenisches Konzil, Byzantinisches Exil, Iznik-Keramik.

  • Unterkunft: Übernachtung im Raum Istanbul.

7. Tag: Nicäa und Chalcedon – Das Fundament des
7. Tag: Nicäa und Chalcedon – Das Fundament des


8. Tag: Heute heißt es Abschied nehmen... Güle güle!

Rückreise und Ende einer beeindruckenden Zeitreise.

Nach acht Tagen voller Geschichte, tiefer Spiritualität und der Begegnung mit den Wurzeln der frühen Christenheit treten wir heute die Heimreise an. Die Eindrücke von den Konzilsstätten Istanbuls, den Ruinen Trojas und den Gemeinden der Offenbarung werden uns sicher noch lange begleiten.

  • Abschied und Transfer: Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück im Hotel erfolgt der Transfer zum Flughafen von Istanbul. Ihr fachkundiger Reiseleiter begleitet Sie und verabschiedet sich von Ihnen.

  • Heimreise: Rückflug von Istanbul zu Ihrem Heimatflughafen. Während des Fluges bleibt Zeit, die Erlebnisse zwischen Bosporus und Ägäis noch einmal Revue passieren zu lassen.

Geistlicher Impuls

„Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“ (Psalm 121,8).

Eine Reise wie diese ist mehr als eine Besichtigung antiker Stätten; sie ist eine Wanderung zu den Quellen unserer Identität. Wir haben die Orte gesehen, an denen die Apostel wirkten und wo die Kirche ihre Fundamente legte. Wenn wir nun nach Hause zurückkehren, nehmen wir nicht nur Bilder mit, sondern hoffentlich auch die Zuversicht und die Kraft, die aus diesen alten Zeugnissen spricht. Möge der Segen dieser Reise Sie in Ihren Alltag begleiten. Güle güle! – Gehen Sie mit einem Lächeln.


Logistik des Tages:

  • Tagesetappe: ca. 30 km (je nach Lage des Hotels).

  • Abschluss: Transfer zum Flughafen und Rückflug.

8. Tag: Heute heißt es Abschied nehmen... Güle güle! Rückreise und Ende einer beeindruckenden Zeitreise.
8. Tag: Heute heißt es Abschied nehmen... Güle güle! Rückreise und Ende einer beeindruckenden Zeitreise.


Hinweis zum Reiseablauf:

 

Damit Sie Ihre Reise in vollen Zügen und mit viel Keyif (Genuss) erleben können, liegt uns ein reibungsloser Ablauf am Herzen. Bitte beachten Sie dazu folgende Hinweise:

 

  • Flexibilität für Ihr Reiseerlebnis: Aufgrund von saisonalen Öffnungszeiten, staatlichen Terminen oder besonderen Anlässen bei den antiken Stätten und Museen kann es in Ausnahmefällen zu leichten Anpassungen im zeitlichen Ablauf kommen.
  • Garantierte Leistungen: Selbstverständlich stellen wir sicher, dass alle im Programm vorgesehenen Leistungen und Besichtigungen vollumfänglich erbracht werden.
  • Qualität vor Ort: Unser fachkundiger Reiseleiter wird den Ablauf stets so optimieren, dass Sie die biblischen und historischen Stätten unter den bestmöglichen Bedingungen besuchen können.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und freuen uns darauf, Ihnen eine unvergessliche und gesegnete Zeit in der Türkei zu bereiten.


Optionale Bade- und Erholungsverlängerung: Entspannung unter der Sonne der Ägäis und des Mittelmeers 

 

Nach einer intensiven Reise auf den Spuren der Kirchengeschichte bietet eine Verlängerung die ideale Gelegenheit, die geistlichen Eindrücke in Ruhe Revue passieren zu lassen und neue Kraft zu tanken.

Individuelle Erholung nach Maß: Genießen Sie entspannte Tage an den türkisblauen Küsten der Türkei. Ob Sie die Weite der Ägäis oder die warme Brise der Mittelmeerregion Antalya bevorzugen – wir finden das passende Domizil für Ihren persönlichen Abschluss der Reise.

Beliebte Urlaubsregionen im Raum Aydın, Izmir und der Ägäis:

  • Klassische Badeorte: Kuşadası, Çeşme, Didim und Bodrum.

  • Idyllische Küstenorte: Foça, Seferihisar, Gümüldür und Pamucak.

  • Natur & Strand: Ayvalık, Sarımsaklı, Sarıgerme sowie Davutlar.

Unser Rundum-Service für Sie:

  • Komfort-Transfers: Wir organisieren für Sie den zuverlässigen Transfer von Ihrer Rundreise zu Ihrem gewählten Badehotel sowie den abschließenden Transfer zum Flughafen.

  • Persönliche Beratung: Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl eines Hotels, das genau Ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht.

Genießen Sie die Gastfreundschaft und das mediterrane Klima in vollen Zügen – ganz im Sinne von KEYİF (Genuss und Wohlbefinden).


Inklusive Leistungen:
  • Hinflug: Linienflug, Heimatflughafen - Istanbul
  • Rückflug: Linienflug, Istanbul - Heimatflughafen
  • Reiseversicherung (Insolvenzschein) gemäß § 651 k BGB.
  • Alle Flughafen- und Sicherheitsgebühren (Kerosinpreisänderungen vorbehalten)
  • Freigepäckstück 30 Kg & Handgepäck max. 8 Kg
  • Begrüßungscocktail: (alkoholfrei)
  • Eintrittsgelder: ALLE laut Programm (keine versteckten Zusatzkosten!)
  • Parkgebühren, Maut etc.
  • Alle Transfers, Ausflüge und Rundreisen im bequemen, landesüblichen Reisebus mit Klimaanlage in der Türkei laut Programm.
  • 7x Übernachtungen in 4 und 5 Sterne Hotels: Dusche/Bad/WC. (Landeskategorie)7x Offenes Büffet Frühstück & Abendessen (Teilweise wird auch Continental serviert).Vegetarier, Vegan oder Allergiker haben reiche Auswahl an den Büffet!
  • Reise- bzw. Fremdenführer: Einen fachkundigen (Staats-Lizenz), engartgiert- u. motivierten, ortsansässigen Reise- bzw. Fremdenführer während der ganzen Rundreise.
  • Mindestteilnehmerzahl: 9 Personen, max. 35 Personen ODER privat schon ab 1 Person!
Exklusive Leistungen:
  • Private Ausgaben
  • Trinkgelder: Reiseführer ca. 3-5.-€/Tag und Chauffeur ca. 2-3.-€/Tag
Vorort buchbar:
  • Vollpension: Vorort können Sie auf Vollpension umbuchen; 6 x Mittagessen gegen Aufschlag 60.-€ p. Person.
  • Vegetarier haben in der großen Auswahl keine Probleme in der Ernährung
  • Reiserücktrittversicherung schon ab 17.-€: >>> Reiseschutz Online buchen

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