4. Tag: Im Angesicht des Ararat – Zum Palast an der Seidenstraße - Biblische Reise
zwischen Orient und Okzident
Von Erzurum über Doğubeyazıt nach Kars
Unsere heutige Etappe führt uns entlang der armenischen Hochebene bis an die östliche Grenze der Türkei. Diese Region Ostanatoliens
gilt seit Jahrhunderten als kulturelle Nahtstelle zwischen Orient und Okzident – eine Landschaft aus Weite, Stille und monumentaler Natur.
Ishak-Paşa-Palast bei Doğubeyazıt – Architektur an der Seidenstraße
Schon von weitem erscheint der berühmte Ishak-Paşa-Palast wie eine Festung über dem Tal. Der im 17./18. Jahrhundert errichtete Komplex verbindet osmanische, seldschukische und persische
Bauelemente zu einem einzigartigen Ensemble.
Wir besichtigen die repräsentativen Portale, den Harem, die Moschee sowie die Innenhöfe dieses Machtzentrums an der historischen Seidenstraße. Der Palast zählt zu den bedeutendsten
Sehenswürdigkeiten Ostanatoliens und ist ein architektonisches Highlight jeder Türkei-Rundreise.
Berg Ararat (Ağrı Dağı) – Biblischer Symbolberg
Unweit des Palastes erhebt sich der 5.167 Meter hohe Berg Ararat, der höchste Gipfel der Türkei. In der Bibel wird er als Landeplatz der Arche Noah erwähnt (1. Mose 8,4).
Der schneebedeckte Vulkan dominiert die Landschaft und ist bis heute ein starkes Symbol für Hoffnung, Neubeginn und den Bund Gottes mit der Menschheit. Wir halten inne, um dieses Naturmonument in
seiner ganzen Erhabenheit zu betrachten.
Weiterfahrt nach Kars
Entlang der Grenze setzen wir unsere Fahrt nach Kars fort. Die Stadt ist geprägt von armenischer, russischer und türkischer Geschichte und besticht durch ihre markante Architektur und ihr
besonderes Flair.
Kars ist zudem bekannt für regionalen Honig und den würzigen Gravyer-Käse – kulinarische Spezialitäten dieser Grenzregion.