Kirgisistan Studienrundreise – Nomadenland zwischen Seidenstraße und Tien-Shan
Kirgisistan gehört zu den letzten großen Nomadenlandschaften der Erde. Schneebedeckte Gipfel des Tien-Shan, endlose Hochweiden und der tiefblaue Issyk-Kul-See prägen dieses faszinierende Land entlang der historischen Seidenstraße.
Diese Studienrundreise verbindet die wichtigsten kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte Kirgisistans: die grüne Hauptstadt Bischkek, das Seidenstraßenrelikt Burana-Turm, die Kulturstadt Karakol und die spektakulären Hochweiden rund um den Song-Köl-See auf über 3.000 Metern Höhe. Begegnungen mit Nomadenfamilien, Übernachtungen in Jurten und beeindruckende Naturpanoramen machen diese Reise zu einem authentischen Erlebnis Zentralasiens.
• Stadterkundung in Bischkek mit Ala-Too-Platz und Nationalmuseum
• Seidenstraßenrelikt Burana-Turm aus dem 11. Jahrhundert
• Issyk-Kul – einer der größten Hochgebirgsseen der Erde
• Petroglyphenfelder von Cholpon-Ata
• Kulturstadt Karakol mit Dunganischer Moschee und Holzkirche
• Rote Sandsteinformationen von Jeti-Oguz
• Begegnungen mit Nomaden am Song-Köl-See (3.016 m)
• Übernachtung im traditionellen Jurtenlager
• Besuch einer Filzwerkstatt in Kochkor
• Naturpark und Dorfleben im Chon-Kemin-Tal
• Osh-Basar in Bischkek – einer der größten Märkte Zentralasien
Diese Studienrundreise kombiniert kulturelle Besichtigungen mit eindrucksvollen Naturerlebnissen. Die Route führt durch alpine Landschaften, Hochgebirgsregionen und traditionelle Nomadenweiden. Neben historischen Sehenswürdigkeiten stehen Begegnungen mit lokalen Familien und Einblicke in die kirgisische Kultur im Mittelpunkt.
Kirgisistan ist eines der wenigen Länder der Welt, in denen die Nomadenkultur bis heute lebendig geblieben ist. Auf den Hochweiden rund um den Song-Köl verbringen Familien noch immer den Sommer in Jurten und leben im Rhythmus ihrer Herden.
Diese Rundreise führt direkt in diese Welt – zwischen Seidenstraße, Hochgebirgsseen und den endlosen Landschaften des Tien-Shan.
Bischkek → Burana → Issyk-Kul → Karakol → Jeti-Oguz → Song-Köl → Chon-Kemin → Bischkek
Gesamtdistanz der Rundreise: ca. 1.350–1.450 km
Tag 1 – Ankunft in Bischkek
Route: Flughafen Manas – Bischkek
Ankunft am Manas International Airport und Transfer in die Hauptstadt Bischkek. Nach dem Hotelbezug erste Orientierung in der Stadt.
Während einer Stadtrundfahrt entdecken wir den zentralen Ala-Too-Platz, das politische Herz des Landes. Ein Spaziergang führt durch den historischen Eichenpark, einer der ältesten Parks der Stadt. Anschließend Besuch des Nationalen Historischen Museums, das einen Überblick über die Geschichte der kirgisischen Nomaden und die Zeit der Seidenstraße vermittelt.
Gemeinsames Abendessen in einem traditionellen Restaurant.
Tagesetappe: ca. 35 km
Übernachtung: Bischkek
Route: Bischkek – Burana – Tscholpon-Ata – Issyk-Kul
Fahrt durch das Chuy-Tal zum historischen Burana-Turm, einem Minarett aus dem 11. Jahrhundert und Überrest der mittelalterlichen Stadt Balasagun, einem wichtigen Handelszentrum entlang der Seidenstraße. Rund um den Turm befinden sich zahlreiche Balbal-Steinstatuen, Grabfiguren aus der Zeit der turkischen Nomaden.
Weiterfahrt zum legendären Issyk-Kul, dem zweitgrößten Hochgebirgssee der Welt. In Tscholpon-Ata besuchen wir die bekannten Petroglyphenfelder mit prähistorischen Felszeichnungen.
Tagesetappe: ca. 280 km
Übernachtung: Issyk-Kul (Nordufer)
Route: Nordufer Issyk-Kul – Karakol
Panoramafahrt entlang des Nordufers des Issyk-Kul mit herrlichen Blicken auf den See und die Gipfel des Tien-Shan.
In der historischen Stadt Karakol besichtigen wir die farbenprächtige Dunganische Moschee, einen einzigartigen Holzbau im chinesischen Stil, sowie die Russisch-Orthodoxe Dreifaltigkeitskirche aus dem 19. Jahrhundert.
Tagesetappe: ca. 150 km
Übernachtung: Karakol
Heute bleibt Zeit für weitere Entdeckungen rund um Karakol. Besuch des Przhevalsky-Museums, das dem russischen Entdecker Nikolai Prschewalski gewidmet ist.
Anschließend Ausflug in die beeindruckende Karakol-Schlucht, bekannt für alpine Landschaften, Wälder und weite Bergpanoramen.
Tagesetappe: ca. 60 km
Übernachtung: Karakol
Route: Karakol – Jeti-Oguz – Südküste Issyk-Kul
Fahrt in die Schlucht von Jeti-Oguz, berühmt für ihre roten Sandsteinformationen „Sieben Ochsen“ sowie den Felsen „Gebrochenes Herz“.
Weiterfahrt entlang der wilden Südküste des Issyk-Kul mit weiten Landschaften und traditionellen Dörfern.
Tagesetappe: ca. 150 km
Übernachtung: Südufer Issyk-Kul
Route: Südufer Issyk-Kul – Kochkor – Song-Köl
Fahrt durch das Hochland nach Kochkor, einem Zentrum der kirgisischen Filzkunst. Besuch einer Werkstatt, in der traditionelle Shyrdak-Filzteppiche hergestellt werden.
Anschließend Aufstieg über Bergpässe zum Hochgebirgssee Song-Köl auf etwa 3.016 Metern Höhe. Bezug eines traditionellen Jurtenlagers.
Tagesetappe: ca. 250 km
Übernachtung: Jurtenlager Song-Köl
Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Nomadenkultur. Besuch bei einer Hirtenfamilie und Einblick in den Alltag der Sommerweiden. Beobachtung der Herstellung von Kymys, fermentierter Stutenmilch.
Möglichkeiten zu Reitausflügen oder Wanderungen entlang des Seeufers.
Tagesetappe: ca. 0–20 km
Übernachtung: Jurtenlager Song-Köl
Route: Song-Köl – Kochkor – Chon-Kemin
Fahrt über Bergpässe zurück Richtung Norden in das grüne Chon-Kemin-Tal, ein Naturpark mit traditionellen Dörfern und weiten Berglandschaften.
Spaziergänge im Tal und Begegnungen mit lokalen Familien.
Tagesetappe: ca. 280 km
Übernachtung: Chon-Kemin-Tal
Route: Chon-Kemin – Bischkek
Rückfahrt nach Bischkek. Unterwegs Besuch des lebhaften Osh-Basars, wo Gewürze, Trockenfrüchte, Honig und traditionelle Filzprodukte angeboten werden.
Freie Zeit für einen letzten Spaziergang durch die Hauptstadt.
Tagesetappe: ca. 160 km
Übernachtung: Bischkek
Route: Bischkek – Flughafen Manas
Transfer zum Manas International Airport und Unterstützung beim Check-in für den Rückflug.
Tagesetappe: ca. 35 km
• 9 Übernachtungen in Hotels, Gästehäusern und Jurtenlager
• Halbpension (Frühstück und ausgewählte Abendessen)
• Alle Transfers und Rundfahrten im klimatisierten Fahrzeug
• Deutschsprachige Reiseleitung
• Eintrittsgelder laut Programm
• Jurtenübernachtung am Song-Köl
• Besuch einer Filzwerkstatt in Kochkor
• Internationale Flüge
• Getränke und persönliche Ausgaben
• Trinkgelder
• Reiseversicherung
Juni bis September.
In diesen Monaten sind die Hochgebirgspässe geöffnet und die Nomaden leben auf den Sommerweiden rund um den Song-Köl.
Leicht bis moderat.
Die Reise beinhaltet längere Fahrten sowie Aufenthalte in Höhenlagen bis über 3.000 Meter.
• Kultur- und Naturinteressierte
• Studienreisende
• Zentralasien-Entdecker
• Reisende mit Interesse an Nomadenkultur und Hochgebirgslandschaften
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